| Zeitlinie | | |
| 1970- 1978 |  | Nicht das erste Rad und auch nicht aus seinen besten Zeiten stammt dieses Foto. Bekommen hab ich das 26er Damenrad zur Einschulung. Es hat bis zur Konfirmation auch gut gehalten, danach wurde es für Bastelarbeiten verwendet.
Das Foto zeigt die "Easy-Rider" - Variante mit 28 er Vorderrad und 26 er Hinterrad, Mofa-Sattel und dem klassischen "Hirsch-Lenker". |
1978 - 1980
|  | Zur Konfirmation gab es dann ein Rennrad, 28er Laufräder und schon ein relativ grosser Rahmen. Da ich zur der Zeit die 150 cm noch nicht überschritten hatte, war das reichlich hoch. |
1980 - 1982
|  | Wie man sieht, bin ich nicht so klein geblieben. Das grün war irgendwann einer Erneuerung bedürftig und es kam PINK. Dieses Mal noch mit der Hand feinsäuberlich gestrichen. |
| 1983 |  | Durch täglichen Gebrauch für den Schulweg war auch die Belastung der Komponenten sehr gross. Wer schaltet , der verliert, so hiess es. Also immer nur im groessten Gang !
Auch die sonstige Pflege liess eine zeitlang zu wünschen übrig, da gab es andere Interessen. |
1984 - 1986
| | Aber irgendwann musste doch eine Renovierung stattfinden. Alles komplett abgeschliffen und mit Spraydose lackiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. |
| 1984 |  | Mein erster Ausflug in die Welt der Liegeräder. Die Idee hat mich schon länger fasziniert, daher machte ich mit in meiner Abi- Zeit daran, neben dem Lernen so ein Rad selber zu bauen. Die Bauchlieger- Variante hatte den Vorteil der sehr kurzen Kettenwege und einer dadurch sehr simplen Konstruktion. Sie hatte allerdings den Nachteil, dass keine Schaltung zu montieren war. Die stabile Dreiecks- Rahmenkonstruktion brachte mit 35 kg eine gute Strassenlage und entsprechende Trägheit. |
| 1984 |  | Aber mit einer fest eingebauten 1:4 Übersetzung und den Radklammern ging das schon. Die Liegefläche war gefedert und nochmal extra gepolstert !
Ich bin mit dem Rad ca. 4 Wochen zur Schule nach Dannenberg gefahren (8km). In der ersten Woche konnte ich vor Muskelkater kaum noch laufen, in der 4. Woche war ich fast nicht mehr einholbar, zumindest was die Höchstgeschwindigkeit anging. Die Sprintfähigkeit war aber auch schon ganz ordentlich. |
| 1986 | | Das erste selbstgekaufte Rad ! In der Lehrzeit war es dann soweit, 1000 DM auf der hohen Kante und dieses Winora in Lüneburg gekauft (Mit 12-Gang-Shimano 105er Schaltung und Bremsen )
Ich weiss noch, dass mich alle für verrückt erklärt haben, soooviel Geld für ein Fahrrad auszugeben.
Aber es hat sich gelohnt. Nur auf einem guten Rad macht das Radeln auch nach 2 Stunden und mehr noch Spass ! |
| 1988 |  | Das Winora hatte ich auch im Zivildienst mit in Adendorf. Auf dem Foto ist es gerade auf minimal abgespeckt, als Vorbereitung für eine Hammer-Tages-Tour nach Westerstede (230 km). Mit Rückenwind ging das in 9 Stunden. Das ist auch bis heute noch die längste Tages-Etappe, die ich bisher gefahren bin. Extra für diese Tour habe ich auch meine erste Radelhose mit Ledereinsatz gekauft. |
| 1992 | | Nachdem beim Winora eine Hinterradstrebe gebrochen war, gab es einen neuen Rahmen vom TAPIR in Giessen. Dieses Mal war es ein echter Reiserad- Rahmen, mit allen Anbauösen und einer etwas ruhigeren Geometrie. Die Komponenten vom alten Rad wurden aber weiterverwendet und in Heimarbeit umgebaut, als Studi ist die Kohle halt knapp. |
1992
| | Der 2. Ausflug in die Liegeradwelt geschah mit einem Ostrad mit langem Radstand und einem kurzen und spritzigen Flux. Geliehen haben wir die Räder beim "RADNABEL" in Hannover für ein ganzes Oster- Wochenende. Insgesamt so 250 km sind wir in den 4 Tagen gefahren und es war sehr gemütlich. Allerdings gilt es auch beim Liegerad auf die Gelenke zu achten. Durch die Sprint- Möglichkeiten mit Abstützen an der Rückenlehne sind die Kniegelenke sehr beansprucht. |
| 1992 | | Das kurze Flux ist ein echtes Fun- Rad, im Sprint und auch guter Fahrbahn ein echter Renner. Das Ostrad glänzt dagegen mit seinen 20 cm Federwegen durch wirklich bequemes Fahrerlebnis.
Während man auf dem Flux bei Kopfsteinpflaster fast die Brille festhalten muss, ist das beim Ostrad nicht zu merken. |
| 1993 |  | Nach den ersten Radtouren- Erfahrungen in Schweden sind wir in einem Giessener Radladen über ein TREK- Tandem gestolpert. Wir haben dort auch eins ausprobiert, es passte aber nicht zu unserem Verwendungszweck, dem Reisen.
Gekauft haben wir schliesslich ein DAWES- Renn-Tandem mit Reisetauglichkeit (von Radgeber in Hannover). Der Anhänger von Leggero kam 1995 dazu, 2002 auch ein einspuriger Anhänger Bob Yak. |
| ab 1996 |  | Der Reiserad-Rahmen aus Giessen war irgendwann den Mannheimer Schlaglöchern nicht mehr gewachsen. Der neue Rahmen kam von der VSF Fahrradmanufaktur und war auch wieder ein echter Reiserad- Rahmen.
Der Lenker ist ein Zeitfahrbügel, der aber durch den höheren Vorbau (mittlerweile ein verstellbarer) und die dicke Wicklung super bequem ist. Vor allem ist die Bremskraft sehr gut durch den direkten Zugriff auf die Hebel. Bis auf Tretlager und Steuerlager wurden alle Komponenten weiterverwendet. |
| 1999 |  | Der 3. Ausflug in die Liegeradwelt ! Auf der IFMA 1998 hatte ich bei einem Hersteller ein Prospekt gesehen, mit der Möglichkeit für ein Liegeradwochenende in Elmshorn.
Wir nahmen dieses für September 1999 in Angriff und haben 2 TOXY in verschiedenen Ausstattungsvarianten für 4 Tage fahren können. Die Räder sind sehr spritzig und nach etwas Gewöhnung sogar geländetauglich. Ab dem 3. Tag kann man auch auf einer kleinen Nebenstrasse drehen ohne abzusteigen. |
| 1999 |  | Die Gegend um Elmshorn herum ist auch zum Ausprobieren sehr gut geeignet. Je nachdem in welche Himmelsrichtung man sich bewegt hat man Hügel (Berge) im Norden, Küste (Elbe) im Westen und Heide / Waldlandschaft im Süden.
Das Ausleihen ist auch ein echter Tip für alle die es mal ausprobieren wollen, denn für ein ganzes Wochenende kostete es nur 50 DM mit beliebig vielen Radwechseln zu den Öffnungszeiten des Ladens. |
| 2003 | | Seit einiger Zeit reizte mich schon die Vorstellung, beim Einsteigen in den öffentlichen Nahverkehr jegliche Hindernisse des Transporteurs zu umgehen und mein Rad zusammengefaltet mitzuführen. Auch beim Besuch des Wendlandes nicht mehr auf eilig zusammengeschraubte Gurken für einen Ausflug zurückzugreifen zu müssen machte die Idee sehr interessant.
Dank des Tips eines Mitarbeiters von "Feine Räder", einem Fahrradladen mit dem Namen entsprechenden Verkaufsobjekten, bin ich jetzt glücklicher Fahrer eines (gebrauchten) roten Birdy mit voller Strassenausrüstung. Auch ein Dank an Peter, der sich davon trennte, obwohl der Ersatz durch das Birdy Grey (Neid!) den Verlust mehr als ausgleicht. |
| 2003 | Als kleiner Exkurs mal ein interessanter Grössenvergleich Tandem - Normalrad - Birdy. Dabei ist das Fahrverhalten der 3 Räder garnicht so unterschiedlich, wie vielleicht anzunehmen.
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2003
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| Im Juni 2003 haben wir dieses gebrauchte Santana-Tandem (Modell Arriva) von privat gekauft. Der Vergleich mit unserer Traumausstattung war sehr positiv und die Einsparungsmöglichkeiten erheblich, also haben wir auf der Tandemmesse in Waltrop zugeschlagen.
Mit Klickpedalen und Scheibenbremse ist es durchaus renntauglich, durch die Teilbarkeit auch erheblich fern-reisetauglicher als das Dawes.
P.S.: Gruss und Dank an Michael und Familie ! |
| 2006 |  | Rennrad, gebraucht, mit ein wenig Anpassung und schon passt alles. Stahlrahmen, Schaltung Shimano, Schalthebel Campagnolo.
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| 2006 |  | Liegerad, der 4. Versuch, diesmal tatsächlich gekauft !! Die Radius Hornet (Variante 1) stand schon länger bei einem netten Fahrradladen in Bielefeld, als Gebrauchtrad aus 2. Hand. Mit Nabendynamo dazu war dann auch der Preis erträglich, grünes Licht von der Finanzchefin gabs auch dazu.
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| 2008 | Hornet - Erweiterung mit Carbonfaser - Heckkoffer. knapp 90 Liter Gepäckraum, dabei leichter als der Stahlrohr-Gepäckträger der vorher dran war, plus aerodynamische Vorteile, da konnte ich nicht Nein sagen. Gebraucht und daher günstiger war´s auch. Die schwere Alu-Sitzschale bei der Gelegenheit auch gegen eine Carbon-Schale getauscht. |  |
| 2009 |  | Das alte Trekkingrad geht in den Ruhestand, die Reparaturkosten hätten alle sinnvollen Grenzen überschritten. Nach über 16.000 km aber auch verdientes Gnadenbrot ... Ersatzdroge: VSF T700. Gepäckträger ist aber noch immer der alte Tubus, mal neu lackiert, Brooks-Sattel, Klickpedale und Vorderlicht ebenfalls vom alten Rad übernommen, um zu sparen. |
| 2009 | Änderungen an der Hornet: - Frontverkleidung - Elektro-Zusatzantrieb | Bilder siehe Liegerad -Verkleidung |
| 2010 | Änderungen an der Hornet: - neuer Stossdämpfer, Luftfederung - Kettenleitrohre durch Ritzel & Rolle ersetzt. - Frontverkleidung V4 & 4.1
| Bilder siehe Liegerad- Verkleidung
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| 2010 |  | Im Sommerurlaub reifte die Entscheidung, eine neue Liege soll her. Die Hornet jetzt nach 4,5 Jahren und mit über 17.000 km ausser Dienst gestellt. Ersatz durch den Tief(f)lieger Nazca Fuego. |